Gefahren
für die Rettungskräfte
Die größte Gefahr besteht darin, als Retter selbst eine CO-Vergiftung zu erleiden. Da Kohlenstoffmonoxid ein giftiges, farb- und geruchloses Gas ist und mit den menschlichen Sinnesorganen nicht erkennbar ist, kann man nur Messgeräte verwenden.
Es besteht die Möglichkeit die Umgebungsluft zu messen (Atmosphärenmessung) bzw. den COHb-Wert des Verunfallten mittels einer Blutuntersuchung zu bestimmen.
Optimal ist natürlich eine Kombination der beiden Möglichkeiten. Bei der Atmosphärenmessung kann man sofort feststellen, ob eine Kohlenmonoxidkonzentration vorhanden ist und ob die Retter gefährdet sind. Durch die Messung des COHb-Wertes kann der Gesundheitszustand der verunfallten Personen besser eingeschätzt werden.


Fehlende Verbrennungsluft
Ein Rauch- bzw. Abgasfang muss "ziehen"!
Er muss, fachlich ausgedrückt, den für die angeschlossene Feuerstätte notwendigen Unterdruck erzeugen, um die Abgase durch den Rauch- bzw. Abgasfang über das Dach ins Freie abzuführen.
Dies passiert durch die Wärme, welche von der Feuerstätte in den Rauch- bzw. Abgasfang abgegeben wird. Heiße Gase sind leichter als die Umgebungsluft, es entsteht Auftrieb. Weitere Faktoren für die einwandfreie Funktion sind die Abgasmenge der Feuerstätte, die Höhe und Bauart des Rauch- bzw. Abgasfanges sowie sein Querschnitt. Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten muss die Feuerstätte, der Rauch- bzw. Abgasfang und die benötigte Verbrennungsluft aufeinander abgestimmt sein.
In der Gesetzgebung und den technischen Richtlinien bzw. Normen gibt es für den Rauch- bzw. Abgasfang mehrere unterschiedliche Bezeichnungen - Abgasanlage, Rauchfang, Abgasfang, Abgasleitung usw.