Übelkeit durch Shisha-Dämpfe

Übelkeit durch Shisha-Dämpfe

31.01.2012 - KASTEL

(zel). Vorübergehend eingestellt hat die Polizei am Samstag den Betrieb in einer Shisha-Gaststätte in der Straße „In der Witz“, nachdem zwei Besucherinnen übel geworden war. Offenbar hatten die Gäste so viel Wasserpfeife geraucht, dass giftiges Kohlenmonoxid die Atemluft belastete. Laut dem Bericht des Wiesbadener Polizeipräsidiums kamen die beiden Gäste ins Krankenhaus und mussten stationär behandelt werden.

Die Gaststätte liegt genau gegenüber dem zweiten Polizeirevier. Den beiden Frauen im Alter von 18 und 49 Jahren wurde laut Polizeibericht gegen 20.45 Uhr in der Bar plötzlich schlecht. Als mit Kohlenmonoxid-Warngeräten ausgerüstete Mitarbeiter des Rettungsdiensts in die Gaststätte kamen, schlugen die Mess-Skalen an. Die Retter alarmierten die Berufsfeuerwehr und riefen die Polizei. Als die Beamten in die Shisha-Lounge kamen, hatte sich das Kohlenmonoxid offenbar so verflüchtigt, dass keine erhöhte Konzentration mehr in der Atemluft festgestellt werden konnte. Um Gefahren für andere Gäste abzuwenden, untersagte die Polizei das Rauchen der mit Holzkohle befeuerten Wasserpfeifen und informierte das städtische Ordnungsamt vom Vorfall.

Die Ermittlungen dauern an. In den vergangenen Wochen hatten sich im Stadtgebiet mehrfach Unfälle durch Kohlenmonoxid ereignet.